
Unter sexueller Potenz (lat. potentia – Stärke) versteht man die Fähigkeit des Körpers, sexuell zu reagieren.
In der Sexualwissenschaft wird der Potenzbegriff ausschließlich im Zusammenhang mit der männlichen Sexualität verwendet. Unter „Kraft“ bzw. Potenz verstehen wir bestimmte sexuelle Fähigkeiten eines Mannes, sei es der Spannungsgrad des Penis, die Erektionsgeschwindigkeit, sexuelle Exzesse oder die Fähigkeit, ein intensives Sexualleben zu führen. In dieser Hinsicht steht der Begriff der Potenz dem Begriff der Art der sexuellen Konstitution nahe.
Bluthochdruck und Potenz – gibt es einen Zusammenhang?
Allerdings kann die Potenz eines Mannes nicht immer mit dem Rhythmus des Sexuallebens, den er tatsächlich praktiziert, gleichgesetzt werden: Oftmals erweisen sich seine sexuellen Fähigkeiten als höher als die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs (Koitus), die er einhält. Es sind Lebensmittel bekannt, die das sexuelle Verlangen anregen, was auch die sexuelle Leistungsfähigkeit des Mannes steigert und sich immer positiv auf die Gesundheit auswirkt, wenn es nicht zum Selbstzweck wird.
Warum lehnen Männer Sex ab?
Vielleicht kommt ein Mann erst in den Flitterwochen, beim Wechsel des Sexualpartners oder nach einer Zeit der sexuellen Abstinenz der Grenze seiner sexuellen Leistungsfähigkeit möglichst nahe. An anderen Tagen können viele Gründe (psychische Konflikte am Arbeitsplatz und zu Hause, fehlende angemessene Bedingungen für Intimität, sexuelle Kälte der Frau) seine Potenz blockieren. Sexuelle Potenzstörungen äußern sich in der Unfähigkeit, einen Zustand sexueller Erregung zu erreichen, eine entsprechende Reaktion des Penis hervorzurufen und Geschlechtsverkehr durchzuführen.
Potenzsteigerung mit natürlichen Methoden
- Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle für die Funktion des gesamten Körpers. Lebensmittel müssen alle für den Körper notwendigen Nährstoffe enthalten, insbesondere Vitamine und Mineralien, die für die Potenz notwendig sind. Die wichtigsten davon sind Zink, Selen, Vitamin E, B, C. Aphrodisiaka – Lebensmittel, die das sexuelle Verlangen und die sexuelle Funktion steigern – können diese Nährstoffe enthalten.
- Spezielle Übungen zur Potenzsteigerung zielen darauf ab, die Durchblutung der Beckenorgane zu steigern und den Potenzmuskel – den Musculus pubococcygeus – zu trainieren. Diese Übungen nehmen nicht viel Zeit in Anspruch und führen bereits nach der ersten Trainingswoche zu spürbaren Ergebnissen.
- Sexuelle Funktion und sexuelles Verlangen stehen in direktem Zusammenhang mit dem Spiegel des männlichen Sexualhormons Testosteron. Ein niedriger Testosteronspiegel im männlichen Körper führt zu einer Verringerung der Potenz und der sexuellen Leistungsfähigkeit. Dies gilt insbesondere für Männer mittleren und höheren Alters, deren Testosteronspiegel allmählich zu sinken beginnt (um etwa 1–1,5 % pro Jahr nach 25 Jahren).
- Übergewicht bei Männern ist der schlimmste Feind der Potenz. Tatsache ist, dass Übergewicht nicht nur den Testosteronspiegel senkt, sondern auch den Östrogenspiegel erhöht – weibliche Sexualhormone, deren Überschuss nicht nur zu erektiler Dysfunktion, sondern auch zu einer Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustands von Männern führt. Darüber hinaus führt Übergewicht zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes, die ebenfalls schwerwiegende Faktoren zur Verringerung der Potenz und zur Gefährdung der Gesundheit darstellen.
- Hören Sie auf, alkoholische Getränke zu trinken, zu rauchen und Drogen zu nehmen.
- Ein sitzender Lebensstil trägt zu einer Abnahme der Potenz bei. Es wurde festgestellt, dass Vertreter sitzender Berufe eine ausgeprägtere Tendenz zur Potenzminderung haben als Vertreter von Berufen, deren Beruf mit körperlicher Aktivität verbunden ist. Daher sind körperliche Aktivität und aktiver Sport ein weiterer wirksamer Weg zur Potenzsteigerung.
- Potenzprobleme entstehen oft aufgrund psychischer Erfahrungen. Dies können die Folgen eines erfolglosen Geschlechtsverkehrs oder der Unsicherheit über die eigenen sexuellen Fähigkeiten sein. In jedem Fall müssen Sie sexuelle Komplexe, die zu einer Abnahme der Potenz führen, loswerden, wenn nicht auf eigene Faust, dann mit Hilfe von Ärzten: einem Sexualtherapeuten oder Psychotherapeuten.
- Vermeiden Sie Stress, anhaltende Depressionen und Angstzustände. Wenn der Körper irgendwelchen Erfahrungen oder Stress ausgesetzt ist, wird die sexuelle Funktion gehemmt. Dies ist auf den alten Mechanismus der Befruchtung zurückzuführen, dessen Kern darin besteht, sicherzustellen, dass die Nachkommen unter den günstigsten Bedingungen geboren werden.
- Schlafen Sie mindestens 8 Stunden am Tag. Der Schlaf sollte unter optimalen Bedingungen in völliger Stille und Dunkelheit erfolgen.
Das Thema Potenzsteigerung muss umfassend angegangen werden, dann wird die Wirksamkeit der Behandlung deutlich höher sein.
























